Die Motive seiner Arbeiten reichen von stillen Meeres- und Seelandschaften bis zu eindringlichen Porträts von Älteren, jungen Frauen oder Kindern.
Einige Motive kehren wieder: das Wasser als kathartisches Element, in dem die Wirren des hektischen Alltags untergehen und sich in ein ataraktisches Gefühl von Frieden verwandeln; die Segel, Sinnbild einer ätherischen Anmut, die in allen dargestellten Motiven wiederkehrt, und zugleich Ausdruck einer Sehnsucht nach Freiheit und nach der Ruhe einer glatten Wasserfläche, die dem Boot, das dahingleitet, wie ein bequemer Teppich dient; die Masken schließlich als Element des Geheimnisvollen, aber auch des Spiels, die eine heitere Persönlichkeit offenbaren, welche Leidenschaft und Vitalität beherrscht und mäßigt, um sich der Strenge des täglichen Lebens anzupassen.
Die Menschlichkeit, die der Maler darstellt – ohne reale Modelle gemalt und durch eine kraftvolle Fantasie gefiltert, zugleich aber durch eine außergewöhnliche Aufmerksamkeit für realistische Details bereichert – führt uns durch die Lebensphasen: Kinder, vertieft in ihr Spiel oder staunend, in einem ewigen Augenblick festgehalten wie durch eine Kamera; sie sind höchste Verkörperung von Schönheit und Anmut, ebenso wie die Ballerinen, die mit väterlicher Zärtlichkeit betrachtet werden. Das Staunen über die Schönheit zeigt sich auch in Porträts junger Frauen, die züchtig nackt dargestellt sind – ohne posenhafte Absicht, und doch voller Eros und Sinnlichkeit –, eingefangen und hervorgehoben durch den Blick des Malers. Die Alten schließlich führen uns zurück in die Welt der alten Handwerker, wo sich im sorgsamen Umgang mit einem Boot oder einem Fischernetz der Wert der Arbeit zeigt – jene alte Ehrlichkeit, die der Maler, fast wie ein Dichter, in der Gegenwart wiederzufinden scheint. Die Malerei, im Schutz des eigenen Ateliers in einer intimen und konzentrierten Atmosphäre ausgeübt, scheint zu betonen, dass man eher aus dem Inneren schöpfen muss, als Eindrücke von außen aufzunehmen. Das Arbeiten unter freiem Himmel ist hingegen zuvor bereits beobachtet und in einem „Autoren-Schnappschuss“ festgehalten worden, den der Künstler gern durch den Filter seiner Erinnerungen und Empfindungen wieder aufruft.
(Antonella Menicagli)